15 June 2011

Changing the Route - Logs by Roadjunky


We're on a dirty, busy gas station in Basel. We've just had a short lift from southern Germany. Now we're looking for the third ride in today's race to Lago d'Orta in northern Italy.
It's the first time we have to ask in different languages. I try my french. Quickly we find somebody and we thrust our bags in the back of the smoky VW golf. Only then we discover that the driver is going the wrong way. Fortunately the driver gives us a map. It's possibly helping us today.

Then we meet a young woman. Kathrin's most willing to give us a ride and really excited about our stories on hitch-hiking all over the world. She's from Luxembourg and working as a social worker in a small village.

Heading south we decide to continue the nice talk until Bern therefore totally altering our planned route. We discuss the possibly adventurous route over the mountain passes south of Bern and find it to be promising. Sometimes it's simply better to let follow you's host's plans.

Kathrin drops us at a gas station around noon.

Keep hitching ... in English or Deutsch

Mit Mauerblümchen nach Basel - Logs by Roadjunky


Auf der Raststätte Bad Bellingen scheint die Polizei Werbung oder ein Fest zu feiern. Deshalb fragen wir einfach, ob sie Lust haben uns einen Lift in die Schweiz zu geben. Die Schweizer Genossen sagen sogar tatsächlich, sie wollen uns nach Schichtende mit rüber nehmen. Herrlich - Aber wir müssen sofort weiter.

Nach kurzer Suche können wir einen Mann und seine Freundin mit unserem Enthusiasmus überzeugen. Sie nehmen uns mit auf ihrem Weg zu einer Hochzeit in Zürich.

Auf der Fahrt überwinden die beiden ihre Schüchternheit nur inhaltlich: Sie sprechen extrem leise. Wir sprechen über unser Rennen und sie scheinen sogar ein wenig geehrt zu sein durch die Tatsache unsere zweite Fahrt zu sein.

In Basel lassen sie uns raus, denn wir wollen auf die A2 Richtung Gotthard.

Bleib dran ... auf Deutsch oder English

An die Straßen ... Daumen raus ... Los! - Logs by Roadjunky


Es ist morgens um 8 Uhr: Wir habe alle irgendwie noch ein Brötchen gegessen, Zähne geputzt und unsere sieben Sachen gepackt. Jetzt stehen wir alle hier auf dem Markt in der Freiburger Innenstadt: über 100 Roadjunkies warten auf die Verkündung des Zieles: Lago d'Orta in Norditalien! Die Deutsche Meisterschaft im Mittelstreckentrampen kann beginnen.

Ein Fernsehteam filmt uns beim Plakate machen, dann ziehen alle los. Die Hälfte geht in Freiburg selbst an die Straße, der Rest will mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Autobahnraststätte der A5 fahren. Das ist (in meinen Augen leider) innerhalb des Stadtgebietes von Freiburg regelkonform.

Von der Bushaltestelle gehen wir durch ein Getreidefeld zur Raststätte. Es ist der reinste Tramper-Albtraum und gleichzeitig riesig lustig: Etwa 40 Tramper laufen auf die Leute zu und bitten um Mitfahrt. Wir haben Glück und finden einen Van mit einer Freizeitgruppe. Sie bringen und streckenmäßig nicht weit, zur nächsten Raststätte, dafür können wir dort mit weniger Konkurrenz rechnen und weiter kommen.

Nach ein paar Zigaretten, Bonbons und Begrüßungsritualen steigen wir ein und nach 10 Minuten - noch in Deutschland - wieder aus.

Daumen hoch ... auf Deutsch und English

Mit Rentnern durch's Höllental - Logs by Roadjunky


Unser rumänischer Fahrer möchte anhalten, um kurz auf der Toilette gehen. Er hat schon angedeutet, dass er uns gleich auf der B31 nach Freiburg aussetzen muss. Mir bangt schon vor stundenlangem Schilder-Halten: Es ist klar, dass es einfacher ist die Leute direkt anzusprechen, als die Chance, dass jemand in den paar Sekunden, in denen Sie uns mit dem Plakat am Straßenrand sehen, entscheiden anzuhalten. Fast jeder sagt uns: "Hättet ihr am Straßenrand gestanden, hätte ich euch wahrscheinlich nicht mitgenommen."

Zürück zur Raststätte. Wir haben gerade erst gehalten. Als ich aus dem Fenster gucke, sehe ich das Kennzeichen: FR - Freiburg. Zügig gehen ich auf den Mitte-60er-Mann zu. Er scheint grundsätzlich nicht abgelehnt, bittet uns aber noch seine Frau zu fragen. Ich rufe Dany hinzu, die völlig verschlafen herüber trottet. Die Damen nimmt uns in Augenschein und wir setzen unseren liebsten Blick auf - Sie sagt zu. Welch ein Glück!

Wir haben nach dem Einleitungs-Geplänkel noch schöne Gespräche. Die Beiden begeistern sich besonders für unsere Deutsche Meisterschaft im Mittelstreckentrampen. Sie erzählen uns auch etwas zur Region. Wir fahren durch die malerische Landschaft des Schwarzwaldes: Durch das Höllental mit seinen zahlreichen Serpentinen und schließlich durch das Himmelreich - beide benannt durch die Truppen von Napoleon nach den jeweiligen Erlebnissen dort.

Nach etwa 650 Kilometern von Leipzig, setzen uns die Beiden etwa 100 Meter vom Treffpunkt der Trampergesellschaft an der Dreisam ab. Dort herrscht eine super Stimmung. Schnell schließen wir Freundschaften. Ich treffe alte Bekannte von meiner Austauschorganisation wieder und dann bieten uns zwei sympathische Freiburger noch an, bei ihnen/ihr zu übernachten.

Robert und Franzi kommen an und Dany und ich freuen uns natürlich insgeheim darüber, trotz des späteren Aufbruchs in Leipzig, ein wenig früher als sie gewesen zu sein. Aber das ist natürlich Kinderein.

Bleib dran ... auf Deutsch oder English