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22 December 2011

Hitching with Santa

Cadda and I hitched back to our families in Cologne. Cookies for Lifts.

I'll update this (more pics, stories from agent Hans, world record holder Alois & proud Anette)

Cardboard reading "WESTEN (KÖLN) Kekse & Nougat."

10 September 2011

Genscher's rollender Bunker - Logs by Roadjunky

Auf meiner 700km-Rückfahrt aus Südtirol nach Leipzig habe ich wieder enorm viel Glück: Insgesamt vier Lift und acht Stunden Fahrt und ich bin zurück im geliebten Leipzig.

Die aufregendste Fahrt habe ich mit Fred. Gerade hat er noch gesagt er würde nur nach München fahren, doch jetzt scheint er es sich anders überlegt zu haben. Ich bin glücklich endlich weiter zu kommen. Angesichts des schönen Mercedes 500 sage ich:
"Das ist ja eine Ehre in einem so geschichtsträchtigen Wagen mitfahren zu dürfen. Was ist das für ein Modell?"
- ohne die ungewollte Bedeutung dieser Aussage zu ahnen.

Fred schmunzelt: "Das erzähl ich dir auf der Fahrt. Steig ein!"


Da saß auch mal Genschers Chauffeur!
Fred fragt mich, welche Außenminister ich kenne. Ich schaffe es in umgekehrt chronologischer Weise mit stocken bis Fischer. Vor Fischer war Hans-Dietrich Genscher von 1974 bis 1992 Bundesminister des Auswärtigen.
"Das ist Genschers ehemaliger Dienstwagen!"
Wat? – Tatsächlich. Fred drückt auf einen Knopf und unerwartet senkt sich automatisch das Fenster neben mir. Zu meiner Verwunderung gucke ich auf eine 5cm – in Worten fünf Zentimeter (!) – dicke Glasscheibe.
"Diese Schutzkategorie heißt D6. Es ist einer von 20 Dienstfahrzeugen des Bundes zu Zeiten der Kohl-Ära."
Bei jedem Spurwechsel sehe ich, wieviel Kraft Fred aufbringen muss, um das Schwergewicht zu kontrollieren. Wir sitzen höher, da wir zu allen Seiten von Panzerplatten umgeben sind. Bleiplatten gleichen die Neigung des Benz aus. Drei Telefone, davon eines mit geheimem Netz.

Als ich nach meiner Tasche greife warnt Fred mich: "Bloß nicht den Knopf dadrüber berühren! Ich weiß selbst nicht, was dann passiert". In diesem Hochsicherheits-Wagen sind wir extrem sicher. Damals wurde die neueste Technik verbaut. Dennoch konnten die Ingenieure eine Gefahr nur mit einem Trick begegnen. Bei einem Unfall könnte sich die Karosserie so verkanten, dass keine Feuerwehr-Einheit auch nur die Chance hätte, die Türen zu öffnen. Daher gibt es eine Sprengladung, die im Ernstfall gezündet würde.

5-Zentimeter-Glas!!!
Bevor wir uns mit anderen Themen beschäftigen, lerne ich noch interessante Dinge über verschiedene politische Highlights der Genscher-Zeit: Die Zwei-plus-Vier-Gespräche und den sowjetischen Außenminister Schewardnadse. Er überlebte in einem geschenkten, baugleichen Mercedes 1998 ein Bombenattentat... Ich fühl mich sicher!

Auf der Raststätte Feucht bei Nürnberg muss ich einem interessanten Fahrer und Fahrzeug tschüss sagen. Fred öffnet das Handschuhfach: Ein Mikrofon kommt zum Vorschein. Wahnsinn es funktioniert noch. Ich mache eine Durchsage auf dem Rastplatz: "Ich brauche eine Mitfahrgelegenheit nach Leipzig. Danke!"





„Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise [… möglich geworden ist.]" Das Satzende ging im Jubel unter.
– Hans-Dietrich Genscher am 30. September 1989 in der Prager Botschaft

16 June 2011

Mission Impossible - Logs by Roadjunky

Dany und ich sind gerade erst von einem mysteriösen und angeblich wichtigen Mann am Leipziger Flughafen ausgesetzt worden und haben damit innerhalb von 11 Stunden 1000 Kilometer getrampt. Cool!


Jetzt stehen wir vor dem Fahrplan auf dem Bahnsteig nach Leipzig. Dany erklärt, dass pro Stunde zwei Züge kommen: "Ein ICE in 30 Minuten und eine S-Bahn in 50 Minuten." Naja, dann müssen wir wohl ne Stunde warten ... Obwohl - denke ich - und versuche sofort Dany von meiner Überlegung zu begeistern: "Lass uns die Tour mit einem wirklich unglaublichen ride beenden, lass uns den ICE trampen!" Dany ist müde und skeptisch. Natürlich! Auch mir ist bewusst, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass der Plan aufgeht. Aber nirgendwo sonst, als beim Trampen, gilt die Regel: "Fragen, kostet nichts" und "Wer nicht versucht, der nicht gewinnt."

Während wir auf dem menschenleeren Bahnsteig warten, löffeln wir unsere letzte Verpflegung aus: Ein Nutella-Glas, das uns ein anderer Tramper geschenkt hatte.

Dann ist es soweit, der ICE fährt ein. Wir sind die einzigen menschen auf dem Bahnsteig. Wir schultern unser Gepäck und ich sprinte zu dem ersten Schaffner den ich sehe. Hochmotiviert frage ich: "Schönen guten Abend. Ich habe eine besondere Frage. Wir beide sind heute mehr als 1000 Kilometer aus Italien bis hier hingetrampt. Können sie uns bitte die letzten 10 Kilometer bis zum Leipziger Hauptbahnhof mitnehmen?" Mit einem gleichgültigen und gleichzeitig belustigtem Gesichtsausdruck deutet er auf einen Schaffner zwei Waggons weiter: "Frag mal meinen Chef!"

Hoffnungsvoll renne ich zu dem Zugchef und wiederhole mein Prosastück: "Schönen guten Abend. Ich habe eine besondere Frage: Wir beide sind heute mehr als 1000 Kilometer aus Italien bis hier hingetrampt. Können sie uns bitte die letzten 10 Kilometer bis zum Leipziger Hauptbahnhof mitnehmen? Wir haben kein Geld"Mit ernster Mine und dem Blick eines Lehrers erwidert der schnauzbärtige Schaffner: "Kein Geld? ... Also kein Ticket? ... Macht das ihr reinkommt!"

Völlig in Extase durch diesen kurzen, aber skurrilen Wortwechsel schwingen wir uns in den Waggon und setzen uns in das Großraumabteil. Zu erst kichern wir leise und schlagen uns vor den Kopf, da wir es noch immer nicht begreifen wollen, was gerade passiert ist. Dann fangen wir an lauter zu lachen. Immer wieder: "Dany, wir trampen gerade nen ICE! ich glaube es einfach nicht!"



Wir machen ein paar Beweisfotos, die aber reichlich verwackeln, weil wir uns so totlachen. Dann kommen wir an in unserem geliebten, majestätischen Leipziger Hauptbahnhof - einer wahren Kathedrale. Am liebsten möchte ich dem Schaffner noch einen Kusshand zuwerfen, aber er taucht leider nicht mehr auf.


Es war ein herrliches Wochenende, vollgepackt mit Abenteuern und unglaublichen Geschichten. Es macht mir super viel Spaß mit Dany zu trampen. In entscheidenden Situationen beruhigte sie mich: Bei Wartezeiten ab 30 Minuten werde ich zum Beispiel nervös und Dany ist das aus Skandinavien gewohnt. Auf der anderen Seite half uns wohl manchmal meine französischen, italienischen und spanischen Sätze. Alles in allem - wir waren ein tolles Team auf über 2200 Kilometern!

Ich freue mich auf das nächste Level: Mit Dario per Anhalter nach Malaysia! Yay!

Daumen raus ... auf Deutsch und English

Mystery - Logs by Roadjunky

At Osterfeld a respectable man with best clothes quickly offers to give us a ride in his luxury BMW. He talks with us about hitch-hiking and the life in Leipzig and Berlin. Slowly but steady the Bernd becomes increasingly mysterious: He just cam back from his girlfriend in Jena who is an architect. They have just bought a nice estate from the former Minister of Finance of the DDR at a Berlin lake. He seriously invites us to visit him there and stresses he would cover all expenses. He says his work is important for everybody every day. While wandering what it could be we pass our exit for Leipzig-West.

It doesn't matter at all. Bernd is going to drop us at the airport where we can catch a train to Leipzig. We continue the thrilling conversation right to the end. At the airport we exchnage contact details and bid farewell. Then we head for the station.

On the road ... in English or Deutsch

Crossing over to the A9 bound for Leipzig - Logs by Roadjunky

At the Ellwangerberg we decide not to continue north on the A7 but to somewhat cross via the A6 on the A9. We find a man with his Mercedes Coupé offering us to give a ride to Nuremberg.

He shares his job experiences with us. As a junior professor he's having problems to stay on his preferred university because of strange regulations that force junior professors to change colleges after 5 years.

Darkness is falling as we reach the gas station on the A6 near Nuremberg. Sadly a Leipzig-bound car is full. As we approach people two women simply ignore us. But we know the problem: People loose their trust in hitch-hikers in the dark. We can't blame them for that.

With our cutest smiles we lure an old couple from Zwickau to take us with them. They're satisfying every prejudice about old people from Zwickau region. The woman is holding tight to her map reading out aloud the next intersections in the best of all Saxony intonations. She seems to be ruling the house.

From a Raststätte on the A9 we get a lift to Osterfeld, the last Raststätte before Leipzig.

Keep thumbing ... in English or Deutsch

Irish Pub meets Bavarian Business - Logs by Roadjunky


Auf der Hundertwasser-Raststätte Illertal schauen wir uns um und sprechen die ersten Leute an. Dany meint, dass ein Mann und seine Frau uns misstrauisch anschauen. Auch ich bin mir nicht sicher, denn das AUto scheint mit 4 Personen und Gepäck rappelvoll. Ich spreche sie trotzdem an und siehe da. Der Mann mit seinem Kleinkind in den Armen scheint der Idee, Tramper mitzunehmen, einiges Abzugewinnen, seine Frau dagegen ist höchst skeptisch und deutet auf den Kofferraum und die Kinder. Ich verspreche den auch ein Kindermärchen zu erzählen und bekomme dafür das erste gute Zeichen: Ein Lächeln.

Aber der Mann ist auf unserer Seite: Er überredet tatsächlich seine Frau uns mitzunehmen und wir beginnen alles umzuräumen. Laif nimmt seine Tochter auf den Schoß und setzt sich in die Mitte der Rückback, daneben der Kindersitz mit dem schlafenden Neugeborenen und Dany. Ich bin natürlich vorne.

Schnell kommt eine ausgelassene Stimmun auf. Die Familie sind Iren, die in Deutschland einen irischen Pub in Crailshaim betreiben. Sie kommen gerade von einem Urlaub auf den Kanaren zurück. Sie erzählen mir begeistert, das Craig ja ein irischer Name sei und ein Bruder ebenfalls so heißt. Wir sprechen nur English, das heißt irisches Englisch (die Familie), neuseeländisches Englisch (Dany) und Manglish (malaysisches Englisch, ich). Sie zeigen viel Interesse für unsere Reisen und wir sprechen über irische Pubs in ganz Deutschland. Wir lernen auch die wichtigsten irischen Redewendungen, die ich hier nicht wiedergeben möchte.

Nach einer spaßigen Fahrt lassen uns die Iren auf der Raststätte Ellwangerberg raus und wir verabschieden uns auf irisch - Go Raibh maith agát - und versprechen alle mal im Crailshaimer Pub wiederzusehen.

Yes we tramp ... auf Deutsch und English

Speeding through Allgäu - Logs by Roadjunky


Standing at the Swiss-Austrian border in Bregenz we quickly get a lift. It's a retired stage designed on his way to meet his wife - a theater actress - in Munich. He's really talkative and talks with us just about everything. In that way we also get to know that he's actually never hitch-hiked but instead he's really into hiking. When he was young, he explains, he sometimes hiked a thousand kilometers in a week. Those times he slept in barns but he thinks that today farmers are different.

At 200 km/h we speed through the picturesque Allgäu in his great car - a big Peugeout with glassed roof. When somebody's blocking the left lane the old man with his grey long ponytail shouts "Sleeping Italian!" or "Where did he win his licence?" I love his humor and his stories.

Since there's no gas station on the A96 he gives us a short lift on the A7 northwards to a really special Raststätte. It looks as if it was designed by Austrian artist Hundertwasser: really colourful and lots of mosaics.

En route ... in English or Deutsch

15 June 2011

Mit Mauerblümchen nach Basel - Logs by Roadjunky


Auf der Raststätte Bad Bellingen scheint die Polizei Werbung oder ein Fest zu feiern. Deshalb fragen wir einfach, ob sie Lust haben uns einen Lift in die Schweiz zu geben. Die Schweizer Genossen sagen sogar tatsächlich, sie wollen uns nach Schichtende mit rüber nehmen. Herrlich - Aber wir müssen sofort weiter.

Nach kurzer Suche können wir einen Mann und seine Freundin mit unserem Enthusiasmus überzeugen. Sie nehmen uns mit auf ihrem Weg zu einer Hochzeit in Zürich.

Auf der Fahrt überwinden die beiden ihre Schüchternheit nur inhaltlich: Sie sprechen extrem leise. Wir sprechen über unser Rennen und sie scheinen sogar ein wenig geehrt zu sein durch die Tatsache unsere zweite Fahrt zu sein.

In Basel lassen sie uns raus, denn wir wollen auf die A2 Richtung Gotthard.

Bleib dran ... auf Deutsch oder English

Mit Rentnern durch's Höllental - Logs by Roadjunky


Unser rumänischer Fahrer möchte anhalten, um kurz auf der Toilette gehen. Er hat schon angedeutet, dass er uns gleich auf der B31 nach Freiburg aussetzen muss. Mir bangt schon vor stundenlangem Schilder-Halten: Es ist klar, dass es einfacher ist die Leute direkt anzusprechen, als die Chance, dass jemand in den paar Sekunden, in denen Sie uns mit dem Plakat am Straßenrand sehen, entscheiden anzuhalten. Fast jeder sagt uns: "Hättet ihr am Straßenrand gestanden, hätte ich euch wahrscheinlich nicht mitgenommen."

Zürück zur Raststätte. Wir haben gerade erst gehalten. Als ich aus dem Fenster gucke, sehe ich das Kennzeichen: FR - Freiburg. Zügig gehen ich auf den Mitte-60er-Mann zu. Er scheint grundsätzlich nicht abgelehnt, bittet uns aber noch seine Frau zu fragen. Ich rufe Dany hinzu, die völlig verschlafen herüber trottet. Die Damen nimmt uns in Augenschein und wir setzen unseren liebsten Blick auf - Sie sagt zu. Welch ein Glück!

Wir haben nach dem Einleitungs-Geplänkel noch schöne Gespräche. Die Beiden begeistern sich besonders für unsere Deutsche Meisterschaft im Mittelstreckentrampen. Sie erzählen uns auch etwas zur Region. Wir fahren durch die malerische Landschaft des Schwarzwaldes: Durch das Höllental mit seinen zahlreichen Serpentinen und schließlich durch das Himmelreich - beide benannt durch die Truppen von Napoleon nach den jeweiligen Erlebnissen dort.

Nach etwa 650 Kilometern von Leipzig, setzen uns die Beiden etwa 100 Meter vom Treffpunkt der Trampergesellschaft an der Dreisam ab. Dort herrscht eine super Stimmung. Schnell schließen wir Freundschaften. Ich treffe alte Bekannte von meiner Austauschorganisation wieder und dann bieten uns zwei sympathische Freiburger noch an, bei ihnen/ihr zu übernachten.

Robert und Franzi kommen an und Dany und ich freuen uns natürlich insgeheim darüber, trotz des späteren Aufbruchs in Leipzig, ein wenig früher als sie gewesen zu sein. Aber das ist natürlich Kinderein.

Bleib dran ... auf Deutsch oder English

Stuttgart Patriot loving genealogy - Logs by Roadjunky

BB stands for Böblingen

There is a nice atmosphere around our gas station: Lots of vivid families chatting about the upcoming holidays and heaving lunch in the sun. We're pretty much an attraction with our creative T-Shirts that we had just sprayed yesterday evening.

As usual we talk to the people at the gas pump. After some five minutes or one sandwich we convince a grey-haired man to take us with him. It's a really comfortable ride in his Mercedes jeep.

We're talking about his family and his interest in genealogy. Apparently he's just visited many relatives all around Europe to try out his computer application. He tells us enthusiastically about it's capabilities to show 3D-genealogical trees and pictures of relatives dating back to the 16th century.

We talk about the Stuttgart 21-project and discuss happening from related projects like the one in Cologne. I also try to guess his occupation and luckily I'm right with Mercedes Benz, which is one of the biggest companies in the Stuttgart area. After a short hop we have to get off near Stuttgart, because our driver lives further east.

Stay wired ... in English or Deutsch

16 February 2010

Kölle Alaaf! One whole City going Nuts


Alaaf! This is probably the most used greeting in these days in the Cologne area. All are celebrating the most important festival of the year. Cologne Karneval can‘t be compared to any other carnival not even with the Brazilian carnival in Rio that takes place on the same day.

The core idea of this long-established tradition is to enjoy life to the fullest, with exuberance, jollity and high spirits to indulge until Ash Wednesday. In the past Karneval marked the last week before the Christian Fasting time. The original keynote of this feast can be compared to the muslim Ramadan and the subsequent Idu Fitr-Fastbreaking celebration to give you an idea. The term Karneval is believed to derive from the latincarne vale, which translates „Meat, goodbye!“. Kölle Alaaf! translates as "Cologne over all" or "Cologne, get rid of the rest!"

The traditions were shaken up over time. Today one of the most obvious features of Karneval is the masquerading. All people disguise themselves. There are no limits to your imagination of costumes. Fortunately Kölner are open to an costume these days for they do in fact not necessarily reflect anyone's opinion. They're just for fun! For instance , last year I dressed up as a nuclear power plant. I was wearing neon color clothes and helmet. What the people liked most are the sayings and mottos on my mini-reactor. In German the word for radioactive and smiling is the same. So this adds humor. This year I dressed up as swine flu, using a German play on words again (Grippe is German for flu, while GErippe is German for skeleton). Nowadays the vast majority wears fabric-made costumes that are on sale just anywhere in town. Only theKarneval unions and some Karneval enthusiasts make the costumes on their own (like me hehe).
Karneval actually starts in mid November. Since then the Karneval unions gather regularly and hold their meetings. But the Karneval which most people know, only starts in spring or late winter. Then Cologne goes crazy for 5 days. Cologne is taken over by anarchy. The traffic doesn‘t flow, instead so does the beer and alcohol. But of course there are a lot of people enjoying Karneval without alcohol. The police and ambulances are extremely busy. On the starting days some roads are closed. These roads are packed with people and covered with shattered glass.
Now comes the good part: The celebrations proceed with the so called Schull- on Veedelszösch on Sunday and reach climax with the famed Rosenmontagszug. These two are the most important of thousands of parades around Germany. Both parades cover the same route through downtown Cologne. Hundreds of Karneval unions stage their costumes, their decorated vans and throw sweets, flowers and other small gadgets to their right and left, where small kids and adults will try to catch them. All sing along the traditional Karneval songs. The most famous probably being „Viva Colonia...“.

Obviously there are always a lot of people who don‘t know their limitations and loose control. In my favorite place, the Zülpicherstraße, some drunken tilted the plastic toilet booths and started to use them as toys, jumping all over the place and pushing the booths around. The atmosphere suddenly got aggressive with people kicking the booths and finally the police dissolved the mob.

However those are sad exceptions. They're way outbalanced by the overall positive atmosphere. During this time people loose any inhibitions, they cross lines and reach out to strangers. All come down to the same level of making fool of oneself. During these days people in Cologne are all the same: human beings in costumes! Kölle Alaaf!